Bevor es schon wieder halb herum ist, wünsch ich doch mal schnell noch ein "Gesundes Neues" und geb mal kurz einen Zwischenstand: Das Training im letzten Monat des (verfluchten...;-)) alten Jahres lief bombig.
Zwecks Zeitnot zwar ziemlich wenig auf dem Rad gesessen, aber ansonsten und vor Allem im Laufen war es schon ziemlich gut. Kurz vor Weihnachten, der letzte reguläre Trainingstag war gerade vorüber, hat es mich erkältungsmäßig ein paar Tage außer Gefecht gesetzt. Das war aber halb so schlimm. Weihnachten und die Tage zum neuen Jahr konnte ich so sehr ausgiebig genießen und da ohnehin Ruhewoche war, war meine "Kilometer-Verlustangst" quasi nicht vorhanden...;-)
Außerdem, so stellte sich nach dem Wiedereinstieg heraus, hat die ganze Sache gar nicht so viel Körner gekostet. Eher im Gegenteil. Sehr ausgeruht und mit frischesten Beinen konnte ich in der ersten Januarwoche wieder loslegen.
Gestern hab ich hier in Jena noch beim Wintercrosslauf mitgemacht. Es ging über zehn Runden, also 8,9km immer durch das Universitätssportzentrum. Pro Runde mussten zwei Hügel überwunden werden, ansonsten ging es die ganze Zeit flach über die Wiese. Irgendwie hab ich bei der ersten Überquerung 100m nach dem Start aber gepennt, blieb ein bisschen im Pulk hängen und hatte gleich mal Rückstand auf die Spitze. Kurz und gut: Mit richtig viel Anstrengung war ich in der vierten Runde wieder vorne dabei, total platt und nach weiteren zwei Runden war ich wieder abgehängt und so im Eimer, dass ich die letzten eineinhalb Kilometer eher im Dauerlauf- als im Wettkampftempo absolviert habe. Trotzdem hatte ich im Ziel das starke Bedürfnis mich einfach mal flach auf den Boden zu legen...:-D
Wer halt auch so einfältig ist und glaubt, dass er am Tag vor dem Wettkampf noch einen Zwanziger laufen und sich einen Kniebeugecontest gegen sich selber liefern kann und dann trotzdem topfit am Start steht, der soll eben bestraft werden...;-)
Ich verbleibe geplättet aber mit einem frisch-fröhlichen
Cheers
Sonntag, 15. Januar 2012
Samstag, 10. Dezember 2011
Neustart...
Danach war dann Pause, dreieinhalb Wochen hab ich die Beine hochgelegt. Nach dem Achterbahnjahr ist es mir doch sehr schwer gefallen die Beine still zu halten. Dann ging aber auch wieder die Uni los und ich hatte dann auch so ganz gut zu tun. Anfang November gings dann auch wieder mit dem Training los und speziell in der dritten Disziplin kam ich schnell wieder rein. Die Trainingsumstellungen haben sich da schon sehr schnell bemerkbar gemacht. Naja, abgerechnet wird ja immer im Sommer und eine Schwalbe macht noch keinen und blabla (...jaja, 10Euro ins Phrasenschwein...;-)) Aber für den Moment ist es ganz gut und macht vor allem richtig, richtig Spaß. Es ist halt gerad ein ziemlicher Umfang, die Kilometer sind dabei aber deutlich intensiver und spezifischer als noch im vergangenen Jahr. Im Schwimmen fuchse ich mich so nach und nach auch wieder rein und Kraft und Athletik geht auch. Nur das Radeln fällt im Moment ein wenig hinten runter, aber das wird auch wieder!
Am letzten Wochenende bin ich zusammen mit dem Tobias beim Winterlauf in Saalfeld gestartet und konnte dort nach 15km als Erster ins Ziel laufen. War auch ganz gut soweit, ich musste mich nicht komplett weghauen auch wenn mir der Zweitplatzierte Thomas Drechsler das Leben ganz schön schwer gemacht hat und mich am zweiten langen Anstieg ganz schön ins Schlingern brachte. Der Henk konnte Dritter werden und war zeitmäßig gar nicht so weit weg. So langsam muss ich mich da ranhalten...
Jetzt ist noch eineinhalb Wochen Belastung, dann darf ich über Weihnachten und Silvester entlasten und z. B. in Oberhof die Tour de Ski besuchen bzw. mich im besten Fall auch selber wieder auf die Ski stellen. Vorausgesetzt es schneit jetzt endlich mal! Dieses Sommerwetter im Dezember nervt...;-)
In diesem Sinne sende ich mal ein frisch-fröhliches
Cheers
Montag, 3. Oktober 2011
Platz 1 beim Kienberglauf...
...oder auch "back to the roots"...;-) Immerhin war der Kienberglauf in grauen Vorzeiten der erste Wettkampf ausdauermäßiger Art, bei dem ich teilgenommen habe. Damals war ich 11 Jahre alt, es ist also schon ziemlich lang her. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich gestern nach langer Pause endlich mal wieder auf dem Oehrenstocker Sportplatz an der Startlinie stehen und bei besten Sommerwetter (es pisst den ganzen Sommer, aber im Oktober sind es 26°C...:-P) durch den Thüringer Wald eiern konnte.

Nachdem der erste Kilometer noch relativ ruhig gelaufen wurde, fand ich mich zusammen mit André Fischer, Sven Praetorius, Karl Hempel und noch einem vierten Läufer in der fünfköpfigen Spitzengruppe. Der Abstand zum Hauptfeld wuchs relativ zügig und nach 5km zweigten die Vier, die um Punkte für den Thüringen-Cup kämpften, links auf die 16km-Runde ab, während ich der 11km-Schleife folgte. Die behielt für mich nun aber erstmal einen 2,5km langen Monsterberg bereit und ich musste echt mal wieder feststellen, das Berge hoch laufen wirklich kacke ist. Volle Anstrengung für einen Kilometerschnitt von knapp unter 5min... gar nicht mein Ding! Ich habs aber irgendwie hochgeschafft und sogar noch in einer Verfassung die ansatzweise akzeptabel war. "Nächste Woche ist ja noch Halbmarathon, da musst du dir heut nicht den Stecker ziehen..." war so mein Gedanke. Trotzdem konnte ich auf dem folgenden welligen Abschnitt -flache Streckenteil gibts außer auf dem Sportplatz beim Kienberglauf nicht - eine ganz gute Pace laufen und meinen Abstand nach hinten immer weiter vergrößern. Den letzten heftigen Berg der mir in den Weg gestellt wurde, überlebte ich auch noch und danach gings nur noch runter ins Ziel. Nach 43.32min konnte ich auf Platz 1 ins Ziel laufen.

Platz drei konnte sich mein Trainingskollege Tobias sichern, der damit ein erfolgreiches Wochenende für sich verbuchen konnte. Am Samstag konnte er nämlich bei der Landesmeisterschaft 10km eine neue persönliche Bestzeit aufstellen.

Alles in allem eine saubere Geschichte: Wieder doppelte Königseer Belegung auf dem Treppchen, eine ganz vernünftige Zeit für mich (trotz 200Hm...;-)) und die ein oder andere positive Emotion, die sich beim Blick auf die Uhr und die Zwischenzeiten eingestellt hat...:-) Mir ist zwar bewusst, dass ich die Art von Wettkampf nicht mit einem Bundesligarennen vergleichen kann - das Niveau ist doch zu unterschiedlich - aber ich freu mich gerade wie ein Schneekönig, denn es geht endlich wieder voran im Laufen und ich konnte in den letzten Wochen auch mal wieder hier und da in Tempobereiche gehen, in denen ich noch nie oder schon lange nicht mehr war. Und das ist unabhängig von der Platzierung einfach mal richtig, richtig, richtig geil!

Am kommenden Mittwoch starte ich noch beim Kreisausscheid im Crosslauf in Saalfeld bevor meine Tingeltour durch die Thüringer Lauflandschaft am Samstag beim Halbmarathon in Weimar ein Ende findet und ich dann erstmal drei, vier Wochen auf der Couch liege und neue Kraft für die kommende Saison schöpfe. Für den Halbmarathon hab ich mir eine 1:17h vorgenommen, das wäre auch neue Bestzeit. Aber ich muss mal ganz ehrlich sein: Wenn es die nicht wird, dann bin ich auch nicht traurig. Der Ausflug zu den Läufern hat sich, siehe oben, schon mehr als gelohnt! Auf der anderen Seite wüsste ich aber auch gerade nicht, warum ich die 1:17h nicht schaffen sollte...;-)
In diesem Sinne verbleibe ich frischst-fröhlich.
Cheers
Nachdem der erste Kilometer noch relativ ruhig gelaufen wurde, fand ich mich zusammen mit André Fischer, Sven Praetorius, Karl Hempel und noch einem vierten Läufer in der fünfköpfigen Spitzengruppe. Der Abstand zum Hauptfeld wuchs relativ zügig und nach 5km zweigten die Vier, die um Punkte für den Thüringen-Cup kämpften, links auf die 16km-Runde ab, während ich der 11km-Schleife folgte. Die behielt für mich nun aber erstmal einen 2,5km langen Monsterberg bereit und ich musste echt mal wieder feststellen, das Berge hoch laufen wirklich kacke ist. Volle Anstrengung für einen Kilometerschnitt von knapp unter 5min... gar nicht mein Ding! Ich habs aber irgendwie hochgeschafft und sogar noch in einer Verfassung die ansatzweise akzeptabel war. "Nächste Woche ist ja noch Halbmarathon, da musst du dir heut nicht den Stecker ziehen..." war so mein Gedanke. Trotzdem konnte ich auf dem folgenden welligen Abschnitt -flache Streckenteil gibts außer auf dem Sportplatz beim Kienberglauf nicht - eine ganz gute Pace laufen und meinen Abstand nach hinten immer weiter vergrößern. Den letzten heftigen Berg der mir in den Weg gestellt wurde, überlebte ich auch noch und danach gings nur noch runter ins Ziel. Nach 43.32min konnte ich auf Platz 1 ins Ziel laufen.
Platz drei konnte sich mein Trainingskollege Tobias sichern, der damit ein erfolgreiches Wochenende für sich verbuchen konnte. Am Samstag konnte er nämlich bei der Landesmeisterschaft 10km eine neue persönliche Bestzeit aufstellen.
Alles in allem eine saubere Geschichte: Wieder doppelte Königseer Belegung auf dem Treppchen, eine ganz vernünftige Zeit für mich (trotz 200Hm...;-)) und die ein oder andere positive Emotion, die sich beim Blick auf die Uhr und die Zwischenzeiten eingestellt hat...:-) Mir ist zwar bewusst, dass ich die Art von Wettkampf nicht mit einem Bundesligarennen vergleichen kann - das Niveau ist doch zu unterschiedlich - aber ich freu mich gerade wie ein Schneekönig, denn es geht endlich wieder voran im Laufen und ich konnte in den letzten Wochen auch mal wieder hier und da in Tempobereiche gehen, in denen ich noch nie oder schon lange nicht mehr war. Und das ist unabhängig von der Platzierung einfach mal richtig, richtig, richtig geil!
Am kommenden Mittwoch starte ich noch beim Kreisausscheid im Crosslauf in Saalfeld bevor meine Tingeltour durch die Thüringer Lauflandschaft am Samstag beim Halbmarathon in Weimar ein Ende findet und ich dann erstmal drei, vier Wochen auf der Couch liege und neue Kraft für die kommende Saison schöpfe. Für den Halbmarathon hab ich mir eine 1:17h vorgenommen, das wäre auch neue Bestzeit. Aber ich muss mal ganz ehrlich sein: Wenn es die nicht wird, dann bin ich auch nicht traurig. Der Ausflug zu den Läufern hat sich, siehe oben, schon mehr als gelohnt! Auf der anderen Seite wüsste ich aber auch gerade nicht, warum ich die 1:17h nicht schaffen sollte...;-)
In diesem Sinne verbleibe ich frischst-fröhlich.
Cheers
Montag, 26. September 2011
Platz 1 beim Saale-Rennsteig-Marathon
Juhu!!! Ich hab endlich mal wieder gewonnen. Aber trotz meiner Freude fang ich mal von vorne an:
Gestern morgen standen der Tobias und ich um 9Uhr am Saalfelder Stadion an den Saalewiesen gemeinsam mit 54 anderen Läufern an der Startlinie zur 25km-Strecke des Saale-Rennsteig-Marathons nach Piesau. Ich hatte den Lauf ursprünglich als langen lockeren Dauerlauf zur Vorbereitung auf den Halbmarathon in Weimar. "Locker" war aber vorbei, als der Henk mir lapidar mitteilte, dass "der Lauf 1000 Höhenmeter hat..." Huuiii, dachte ich mir, dass wird auch beim "locker" laufen ziemlich anstrengend. Weil ich sehr stolz bin, dass ich als Pseudo-Bergziege trotzdem die Berge hochgekommen bin, habe ich mal das Höhenprofil unten mit reingestellt...;-)
Im Anstieg nach Gösselsdorf nahmen wir dann wieder Rückstand hin, aber Steigungsprozente von 16% über den gesamten Anstieg waren doch schon denkbar anstrengend. Die Jungs an der Spitze gingen da aber hoch, als ob es oben schon zu Ende wär. In Gösselsdorf waren wir wieder 1:30min hinter dem Führungsduo. Das nun vor uns liegende steile Gefällstück nach Gebersdorf konnten wir jedoch wieder nutzen um den Rückstand zu verringern und schließlich wieder zur Spitze aufzuschließen. In Gebersdorf hatte ich dann einen ziemlichen Hänger, 25km in dem Gelände können einem eben auch den Zahn ziehen. Da ich nun nach 18km Lauf aber einmal in Schlagdistanz war, wollte ich nun auch gewinnen. Ich konzentrierte mich, nahm die Frequenz wieder hoch, konnte die kleine Lücke nach vorn schließen und lief gleich vorbei. Charles Frantzke, der bis dahin immer an der Spitze lief, brach schon kurz vorher weg und noch ziemlich ein. Christian Marquardt, die zweite Hälfte des ehemaligen Führungsdous, wollte es mir jedoch nicht so einfach machen und heftete sich an meine Fersen. Der Henk konnte in dem Moment leider nicht reagieren, lief aber solide weiter und konnte Platz 3 für sich absichern. Drei Kilometer vor dem Ziel konnte ich Christian dann abschütteln, mit locker war aber spätestens da nichts mehr...;-) Relativ mühsam konnte ich meinen Vorsprung bis ins Ziel noch auf 18sec ausbauen. Schwächeln war da nicht mehr erlaubt. Ziemlich erschlagen aber sehr glücklich konnte ich dann nach 1:55, 06h als Sieger auf dem Piesauer Dorfplatz ins Ziel laufen. Christian Marquardt wurde Zweiter und mit 33sec Rückstand auf mich lief der Henk als Dritter noch deutlich unter der 2-Stunden-Marke ins Ziel.
Zusammen mit Frank, dem Inhaber meines Sponsors und Mit-Ausrüsters www.thueringer-sportbekleidung.de konnten wir dann das erfolgreiche Königseer Abschneiden feiern. Außerdem möchte ich die Gelegenheit noch nutzen um meinen Bekleidungssponsor Newline hervorzuheben. Die Qualität der Sachen hatte ich ja schon verschiedentlich gelobt. Ich habe gestern allerdings das erste mal Newline-Kompressionssocken angezogen und prompt hab ich gewonnen. Kann vermutlich kein Zufall sein...;-)
Auch wenn ich heute einen mörderischen Muskelkater habe, bin ich sehr zufrieden. Die Laufform kommt so nach und nach wieder. Das macht mich sehr optimistisch für Weimar und noch viel mehr für das kommende Jahr. Scheinbar fruchten die Änderungen im Lauftraining schon nach kurzer Zeit. Abgesehen davon war es auch mal wieder richtig cool ganz oben auf dem Treppchen zu stehen...;-)
Frisch-fröhliche Grüße,
Cheers...
Sonntag, 18. September 2011
Nachtlauf Erfurt
Gestern Abend bin ich zusammen mit dem Henk beim Erfurter Nachtlauf gestartet. Der Lauf wurde das erste Mal ausgetragen und von Nils Schumann, seines Zeichens 800m-Olympiasieger von Sydney 2000, organisiert. Start und Ziel waren auf dem Petersberg an der gleichnamigen Zitadelle. Zu laufen waren zwei 5km-Runden. Nach dem Start ging es ca. einen Kilometer den Berg runter, dann ging es flach durch die Stadt, unter Anderem über die Krämerbrücke und den Fischmarkt, hinter dem Dom und dem Theater entlang, hin zum Petersberg, der dann zum Ende der Runde noch einen ca. 700m langen, steilen und äußerst zahnziehenden Anstieg für die Läufer bereithielt. Der flache Teil der Runde war auch nicht ganz einfach, denn beständig ging es über Kopfsteinpflaster und immer in die Richtung rechts, links, links, rechts... sehr verwinkelt. Aber mit den ganzen Abwechslungen doch eine coole Runde.
Über die 10km gingen so ca. 500 Leute an den Start, ich postierte mich am Start relativ weit vorn ein um zügig wegzukommen. Startschuss und mit über 20km/h ging es das Gefälle hinab. Nach 600m war ich noch in der Spitzengruppe, schaute auf meine Uhr und hatte dort das Kilometertempo von 2:45min stehen. Da hab ich Angst bekommen und ein bisschen Gas rausgenommen. Beim ersten Kilometer bin ich bei 3:00min durchgegangen, da hatten die führenden 5Läufer dann schon 10sec Vorsprung...;-) Ich lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang 10, pendelte mich dann aber bei einem "angenemmen" Tempo ein und fing an "einzusammeln". Als es das erste mal den Berg hochging lief schon auf Position 8, achtete aber darauf, dass ich noch nicht mit Kreuzblick oben ankam. Funktionierte auch gut, auf dem Berg hieß es dann wieder "Knie hoch und Schritt lang" und dann wurde es wirklich richtig cool. So nach und nach fing es an Spaß zu machen, den ich merkte, dass ich hier richtig zügig unterwegs war. Die zweite Runde musste ich dann allerdings allein laufen, aber die 1000m-Zwischenzeiten auf der Uhr spornten mich auch so genug an...;-) Unten vor dem Petersberg kam dann der Läufer auf Position 6 in Reichweite. Diesmal war oben Schluss, also durfte auch Kreuzblick riskiert werden... Total am Limit kam ich oben im Ziel auf Platz 6 an und die Uhr stoppte bei 35.13min. 13Sekunden über meiner offizielen, vermessenen Laufbestzeit- und das auf so einer schwierigen Strecke. Wenn ich noch gekonnt hätte, dann wär ich vor Freude in die Luft gesprungen... So hab ich probiert mich auf den Beinen zu halten...;-) Nach dem ganzen Hickhack dieses Jahr tat das echt mal gut, ich dachte schon ich kann nicht mehr laufen.
Die Vorbereitung auf dem Halbmarathon in Weimar läuft also ziemlich gut, diese Woche waren es inklusive Wettkampf schon 115 Laufkilometer. Das ist ganz cool, aber nächste Woche möchte ich mal versuchen 130 oder noch ein bisschen mehr zu laufen.
So, seit frisch-fröhlich gegrüßt!
Cheers...
Über die 10km gingen so ca. 500 Leute an den Start, ich postierte mich am Start relativ weit vorn ein um zügig wegzukommen. Startschuss und mit über 20km/h ging es das Gefälle hinab. Nach 600m war ich noch in der Spitzengruppe, schaute auf meine Uhr und hatte dort das Kilometertempo von 2:45min stehen. Da hab ich Angst bekommen und ein bisschen Gas rausgenommen. Beim ersten Kilometer bin ich bei 3:00min durchgegangen, da hatten die führenden 5Läufer dann schon 10sec Vorsprung...;-) Ich lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang 10, pendelte mich dann aber bei einem "angenemmen" Tempo ein und fing an "einzusammeln". Als es das erste mal den Berg hochging lief schon auf Position 8, achtete aber darauf, dass ich noch nicht mit Kreuzblick oben ankam. Funktionierte auch gut, auf dem Berg hieß es dann wieder "Knie hoch und Schritt lang" und dann wurde es wirklich richtig cool. So nach und nach fing es an Spaß zu machen, den ich merkte, dass ich hier richtig zügig unterwegs war. Die zweite Runde musste ich dann allerdings allein laufen, aber die 1000m-Zwischenzeiten auf der Uhr spornten mich auch so genug an...;-) Unten vor dem Petersberg kam dann der Läufer auf Position 6 in Reichweite. Diesmal war oben Schluss, also durfte auch Kreuzblick riskiert werden... Total am Limit kam ich oben im Ziel auf Platz 6 an und die Uhr stoppte bei 35.13min. 13Sekunden über meiner offizielen, vermessenen Laufbestzeit- und das auf so einer schwierigen Strecke. Wenn ich noch gekonnt hätte, dann wär ich vor Freude in die Luft gesprungen... So hab ich probiert mich auf den Beinen zu halten...;-) Nach dem ganzen Hickhack dieses Jahr tat das echt mal gut, ich dachte schon ich kann nicht mehr laufen.
Die Vorbereitung auf dem Halbmarathon in Weimar läuft also ziemlich gut, diese Woche waren es inklusive Wettkampf schon 115 Laufkilometer. Das ist ganz cool, aber nächste Woche möchte ich mal versuchen 130 oder noch ein bisschen mehr zu laufen.
So, seit frisch-fröhlich gegrüßt!
Cheers...
Samstag, 10. September 2011
Ach ja, da war ja noch was!
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